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News


29.06.19

NEWSLETTER Juli 2019



Aktuelles aus Äthiopien

 

  • Ende Juni – besorgniserregende Nachrichten aus Äthiopien: In den letzten Juni Tagen gingen besorgniserregende Nachrichten aus Äthiopien um die Welt. Am 22. Juni wurde in Addis Abeba der Generalstabchef der äthiopischen Armee erschossen. Am selben Tag kam in Bahir Dar der Präsident der Region Amhara bei einem Putschversuch zu Tode. Inzwischen scheint sich die Lage wieder beruhigt zu haben, diese beiden Anschläge zeigen jedoch, wie unstabil die politische Situation in Äthiopien nach wie vor ist. Unser Geschäftsführer, Dr. Simon Pfister, war während dieser Anschläge auf Projektreise und besuchte u.a. unsere Projektgebiete in der Amhara Region, mit Ausganspunkt Bahir Dar, dort wo einer der Anschläge stattfand. Drei Tage nach dem Anschlag war er dort und konnte, von vielen Kontrollen bei der Fahrt und beim Zugang zum Hotel, Flughafen, etc. abgesehen, unbehindert die Projekte besuchen. Es ist schön, dass wir uns auf unsere Projektpartner verlassen können. Sie empfahlen Simon, das Programm durchzuführen und waren für seine Sicherheit bemüht.
  • Die gute Nachricht ist der Beginn der Regenzeit - gute Ergebnisse tüchtiger Frauen: Im Projektgebiet Arsi Dodota (Oromia-Region) zeigen Frauen der dortigen Frauengenossenschaft mit stolz die schönen Pflanzen, die sie in den vergangenen acht Monaten produziert haben und die nun zum Auspflanzen bereit sind. Mit den Löhnen, welche die Frauen für ihre Arbeit erhalten, konnten sie bereits mit der Produktion von holzsparenden Öfen beginnen. Diese benützen sie für ihre eigenen Haushalte, um Holz zu sparen. In Kürze wollen sie solche Öfen auch verkaufen.
  • Hilferuf wegen kranker Kühe: Aus dem Sidamo-Gebiet, unserem Projekt in Dara, erreicht uns Ende Juni ein Hilferuf. Die Dara-Frauengenossenschaft, welche für uns Setzlinge produziert und aufforstet, hat mit dem erwirtschafteten Geld eigene Kühe beschafft, um Milch zu produzieren. Die Frauen waren sehr glücklich darüber, doch jetzt leiden die Kühe an Calzium-Mangel und drohen zu verenden. Grund ist die ungenügend gute Fütterung. Wir wurden dringend ersucht, Medikamente zu besorgen, die Frauen waren hilflos.
  • Danke – Vétérinaires Sans Frontières: Als uns obige Anfrage erreichte, setzten wir uns mit VSF-Suisse in Verbindung und innert weniger Stunden erhielten wir die Kontaktadressen zur Organisation in Äthiopien und wiederum wenige Stunden später hatten wir die Adressen und Kontaktangaben von zwei Veterinären, die in der Lage waren, der Dara-Frauengenossenschaft zu helfen. Ich war sehr positiv überrascht und erfreut über die schnelle und kompetente Art der Hilfe und bin den Zuständigen bei «VSF-Suisse» sehr dankbar. Diese Organisation verdient es wahrlich, unterstützt zu werden.

 

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