Home  Spenden  Kontakt  Sitemap 

News


31.01.19

NEWSLETTER Januar 2019

Orthodoxe Christen feierten Weihnachten +++ 2 Wochen ohne Kontakt zu Sidamo-Projekten +++ Anfragen aus Projektgebiet ADWA +++ Zwischenbericht zur Setzlingsproduktion +++ Neuer Damm in Tigray +++ Jahresbericht 2018 +++ Reisevorbereitungen +++ Kontakt mit finnischem Parlamentsabgeordneten +++ Gedanken zu Umweltkonferenzen



Aktuelles aus Äthiopien

  • Am 7. Januar feierten die orthodoxen Christen in Äthiopien ihre Weihnachten. Um diese Tage erreichten uns wenig Neuigkeiten, da unsere Partner mit ihren Weihnachtsfeiertagen beschäftigt waren.

  • Während zwei Wochen hatten wir keinen Kontakt zu unseren Projektpartnern im Sidamo-Gebiet. Das hat uns etwas besorgt, wissen wir doch, dass dort politische Umwälzungen im Gange sind (das Sidomo-Gebiet möchte sich von der Southern Nation separieren und eine eigene Region bilden). Tatsächlich erhielten wir jetzt die Bestätigung, dass während zwei Wochen die Internet- und Telefonverbindungen teilweise blockiert waren. Jetzt, Mitte Januar, funktioniert die Verbindung wieder gut. Unsere Projektgebiete sind von diesen Ereignissen nicht direkt betroffen, auch die Verantwortlichen nicht.

  • Vom Projektgebiet ADWA im Tigray erhielten wir einen Antrag um Unterstützung der dortigen Frauengenossenschaft, welche um Wasserpumpen, Gemüsesamen und Bienenkästen für Frauenhaushalte in acht Aussen-Gemeinden (Tabias) anfragt. Insgesamt sind es in diesem Gebiet mit rund 200'000 Einwohnern etwa 500 Frauenhaushalte, die Nutzniesser sein sollen. Die Anfrage übersteigt im Moment unsere finanziellen Möglichkeiten. Bei einer Reise im Februar soll diskutiert werden, inwieweit wir teilweise helfen können. Auch hier müssen wir absichern, dass es Frauen sind, welche bei unseren Aufforstungen freiwilligen Arbeit leisten.

  • Da im Februar die zweiten Raten-Zahlungen für Aufforstungen 2019 fällig werden, erhalten wir laufend Zwischenberichte über den Stand der Arbeiten. Diese beschränken sich zurzeit auf die Setzlings Produktion in den Baumschulen. Ein schöner Bericht erreichte uns von einem neuen Damm, den wir im Tigray letztes Jahr finanzierten.

  • Der Damm ist fertig, jetzt müssen noch die Kanäle gebaut werden und dann können rund 40 Hektaren Felder bewässert werden. Felder, die seit Menschengedenken während der Trockenzeit brach lagen und nicht zur Ernährung der Menschen beitrugen.


Aktuelles aus der Schweiz

  • Jahresbericht und Jahresrechnung 2018 liegen vor. Der Jahresbericht in Deutsch ist bereits auf unserer Homepage lesbar. Die englische Version ist in Arbeit. Die Jahresrechnung wird im Januar der Revisionsstelle zur Prüfung übergeben.

  • Der Präsident unserer Stiftung, Kurt Pfister, bereitet eine Reise vom 28.01. bis 15. Februar in zwei unserer grossen Projektgebiete vor. Über die Resultate werden wir in den Februar News informieren können.

  • Wiederum dürfen wir Nutzniesser eines Todesfalles sein, in dem der hinterbliebene Ehepartner empfiehlt, statt Blumen- und Grabschmuck unsere Stiftung zu unterstützen. Einmal mehr: des einen Leid, des andern Freud. Bereits ist ein 4-stelliger Spendenbetrag zusammengekommen. Unsere Anteilnahme verbinden wir mit grosser Dankbarkeit.

 

Erfreuliches und weniger Schönes

  • Besonders gefreut hat uns ein Kontakt eines finnischen Parlaments-Abgeordneten, der durch einen Experten für afrikanische Entwicklungshilfe auf unsere Projekte aufmerksam wurde. Bereits hat er zugesichert, seinen CO2-Fussabdruck zu kompensieren, d.h. uns das entsprechende Geld für Aufforstungen zu überweisen. Da er gleichzeitig Professor an einer Universität ist, hat er grössere Pläne in der Zusammenarbeit mit uns. Schön, dass unsere Bekanntschaft bis ins schöne Suomi-Finnland reicht.

  • Es stimmt uns nachdenklich, wie häufig, ja teilweise mehrfach wöchentlich wir Einladungen von irgendwelchen Organisationen und Institutionen für Konferenzen über Umwelt, Entwicklungshilfe, etc. erhalten. Wir fragen uns, ob es nicht sinnvoller wäre, all das Geld, welches diese Konferenzen verschlingen und der Aufwand, der hier betrieben wird, nicht sinnvoller direkt für Entwicklungszusammenarbeit und Projektentwicklung eingesetzt würde (statt darüber zu konferieren). Natürlich braucht es Netzwerke, aber uns ärgert das Business, das damit gemacht und wir hinterfragen den echten Nutzen.

 

Wir danken Ihnen für Ihr Interesse und grüssen Sie freundlich

Stiftung Green Ethiopia

 

 

Dr. Simon Pfister, Geschäftsführer

 

 

Stiftung Green Ethiopia, Postfach 171, CH-8405 Winterthur

Tel. +41 (0)52 233 15 31, Fax. +41 (0)52 232 34 14

© by Stiftung Green Ethiopia
info(at)greenethiopia.org